How to become a Wedding Planer

Wie schon in meiner Abi Charakteristik stand, bin ich ein durch und durch strukturierter Mensch. Ich liebe handschriftliche (!!) to do Listen und organisiere Dinge als absolute Perfektionistin am liebsten selbst. Deshalb war es für mich nach dem Heiratsantrag selbstverständlich, dass ich meine Hochzeit selbst planen werde. Doch auch wer nicht leidenschaftlich gerne organisiert, wird die Notwendigkeit eines Wedding Planers aus einem wichtigen Grund hinterfragen: die Kosten. Eine Hochzeit kostet Geld. Ein Wedding Planer kostet Geld. Geld, das man eben so gut direkt in seine Gäste und die Party investieren kann. Doch wie wird man über Nacht zum Wedding Planner und schafft es neben einem Full-time Job auch noch DIE Traumhochzeit zu organisieren?

 

Checklisten über Checklisten

All diejenigen, die mit to do Listen und Checklisten wenig anfangen können, müssen jetzt stark sein, denn diese sind meiner Meinung nach notwendig, um den Überblick zu behalten. Pinterest, Wedding Blogs und Buchhandlungen sind voll damit. Auf 100 Checklisten findet man aber 100 unterschiedliche Zeit- und Budgetangaben. Über die meisten Zeitangaben kann ich nur schmunzeln, denn in den wenigsten Gegenden reicht es eine besondere Location 12 Monate vorher zu reservieren. Wir haben 18 Monate vor unserem Wunschtermin angefragt und bereits viele Absagen erhalten und auch Trauredner, DJ und Floristen hatten bereits Aufträge für unseren Wunschtermin. Deshalb besser früh als spät mit der Planung beginnen und mal ehrlich: wer will nach dem Antrag nicht sofort loslegen?

 

Picture: @Hochzeitwahn

 

Gästeliste, Budget, Location oder Termin – was kommt zuerst?

Realistisch gesehen hat vermutlich kaum jemand ein unbegrenztes Budget und auch wenn es der schönste Tag im Leben werden soll, darf man bodenständig bleiben. Ein (vermutlich, wenn man den Klatschmagazinen glauben darf) 800.000€ teures Kleid wie Victoria Swarovski? Kann sein, muss aber nicht. Für uns war von Anfang an klar, dass es eine tolle Feier mit vielen Gästen werden soll, also haben wir mit der Gästeliste begonnen. Um dabei nicht sofort den Überblick zu verlieren, sind wir strukturiert Freundeskreis für Freundeskreis durchgegangen und haben überlegt, wen wir an diesem besonderen Tag gerne dabei haben wollen. 

 

  • Familie (Eltern, Großeltern, Geschwister, Tante, Onkel usw.)
  • Freunde der Braut
  • Freunde des Bräutigams
  • Gemeinsame Freunde
  • Arbeitskollegen

 

Dabei sollten Kinder und auch mögliche Partner bei den derzeitigen Singles eingeplant werden, damit am Ende nicht doch die Personenangabe der Location überschritten wird. Die Gästeliste ist damit die erste Liste, die in Zusammenhang mit der Hochzeitsplanung geschrieben wird und die weitere Fragen aufwirft:

 

  • wie groß muss das Standesamt/ die Kirche und die Location sein?
  • wie hoch muss das Budget sein, damit niemand hungrig und durstig nach Hause geht?

 

Weil diese Fragen aber wohl kaum in einem Satz beantwortet werden können, würde eine Antwort diesen Blogpost sprengen. Darum werde ich eine Antwort zusammen mit euch in den nächsten Beiträgen finden. Für alle, die nicht so lange warten können, gibt es hier einige Checklisten zum Thema Hochzeit.

 

 

 

 

 

 

 

2 Kommentare

    • lifestyledbys
      11/10/2017 / 10:38

      Danke, dass du vorbei geschaut hast und dir die Zeit für einen Kommentar genommen hast :). Ich freue mich jetzt schon auf alles was kommt und werde euch hier natürlich auf dem Laufenden halten. LG, S.

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