I said yes & was sich mit der Frage aller Fragen verändert hat

Ja.

Zwei kleine Buchstaben.

Ein einfaches Wort. Ein Wort das wir mehrmals täglich sagen, häufig ohne viel darüber nachzudenken. Ja, ich möchte einen Kaffee – Ja, ich habe morgen Zeit– Ja, ich geh heute auch zum Sport. Als Antwort auf eine ganz besondere Frage sind diese beiden Buchstaben aber plötzlich nicht mehr alltäglich, sondern sehr bedeutend. Die Rede ist von der Frage aller Fragen: Willst du mich heiraten? 

 

I said yes!

Die Welt steht still. Es gibt nur uns beide. Worauf er hinaus will, verstehe ich erst als er mit seiner kleinen Rede fertig ist und zwischen der Frage und meiner Antwort vergeht eine Ewigkeit. Alles Klischee? Auch wenn ich hoffnungslos romantisch bin, konnte ich mir nie wirklich vorstellen eines Tages so überrascht zu sein. Wenn man eine ernsthafte, mehrere Jahre andauernde Beziehung führt und sich einig ist, dass das auch in Zukunft so sein soll, kann ein Antrag nicht überraschend kommen. Oder doch? Früher hätte ich diese Frage klar mit nein beantwortet, doch heute, selbst relativ frisch verlobt, muss ich mich schuldig bekennen. Es kann überraschend sein und ist (und war in meinem Fall) gerade deshalb wunderschön.

Fünf Monate sind mittlerweile vergangen und die Hochzeitsvorbereitungen laufen langsam an. Viele Fragen sind seit dem aufgekommen: kirchliche oder freie Trauung, Menü oder Buffet, A-Linie oder Meerjungfrau, Ballsaal oder …? So groß die Vorfreude auf den großen Tag auch ist, so groß ist auch der Berg an Dingen, die dafür erledigt werden müssen. Inspirationen, Gedanken, to do Listen und Entscheidungen werde ich deshalb zukünftig in der eigens dafür geschaffenen Wedding Kategorie mit euch teilen.

 

Verlobt sein heißt: aus ich und du wird wir

Oder? Eine Frage, die mich neben Location, Datum, Gästeliste etc. beschäftigt, ist die der Veränderung. Was verändert sich, wenn man verlobt und später dann verheiratet ist und muss sich überhaupt etwas verändern? Bedeutet verlobt sein, dass die Hochzeitsplanung zum Lebensmittelpunkt wird? Dass man sich seines Partners sicherer sein kann? Dass aus einem „ich“ und „du“ in jedem Gespräch ein „wir“ werden muss?

 

 

In den Tagen nach dem Antrag hatte ich das Gefühl, dass sich einiges verändert hat. Ich fühlte mich wie ein völlig anderer Mensch, schaute mir immer wieder meinen Ring an, hatte das Gefühl jeder könne mir ansehen was sich für mich verändert hat und vor allem kam ich mir auf einmal schrecklich erwachsen vor! Heiraten – Ich? Gerade eben bin ich doch noch unter der Woche feiern gegangen, habe meine Studentenwohnung bezogen und gelernt auf eigenen Beinen zu stehen und jetzt werde ich tatsächlich Teil einer neuen kleinen Familie. Doch wenn ich ehrlich bin, hat sich das nicht erst mit dem Antrag, sondern natürlich schon lange vorher verändert, nur wird es mir jetzt wird erst richtig bewusst. Auch dreht sich nicht alles nur um die Planung der Hochzeit. Natürlich müssen Fragen wie: wann, wer, wo etc. beantwortet werden, doch wie bei den meisten Dingen lassen wir uns meistens von unserem Bauchgefühl leiten. So hatten wir auch bereits einen Monat nach dem Heiratsantrag unser Datum und die Location, aber dazu demnächst mehr.

 

Die Umwelt, wir und das Thema heiraten

Was sich scheinbar stärker verändert hat, ist die Wahrnehmung der Umwelt. Freunde und Arbeitskollegen korrigieren mich, wenn ich „nur“ von meinem Freund und nicht von meinem Verlobten spreche. Wieder andere bringen die Kinderplanung in direktem Zusammenhang mit der Ehe und fragen, ob es dafür schon Pläne gibt. Und wir? Wir sehen auch das ganz entspannt. Was sich seit der Frage aller Fragen tatsächlich verändert hat? Nichts, ausser der Tatsache, dass wir unsere Liebe nächstes Jahr mit all unseren Freunden und der Familie an diesem einen Tag feiern dürfen.

 

Als Bride to be kann ich selbstverständlich kaum genug vom Thema heiraten bekommen und verfolge daher auch die Hochzeitsvorbereitungen einiger anderer Blogger. Wer also noch nicht genug vom Hochzeitszirkus hat, dem kann ich die Hochzeitskolumne von Vanessa (Pieces of Mariposa), diesen Beitrag zum Thema heiraten von Nina und den lustigen und romantischen Beitrag von Jecky über ihren Antrag ans Herz legen.

 

Bis zum nächsten Mal, wenn es wieder heißt: „It`s Wedding time“.

 

 

 

 

 

2 Kommentare

  1. 04/09/2017 / 14:26

    Auch an dieser Stelle nochmals alles Liebe zur Verlobung liebe Sabrina. Ich freue mich total darauf, von deinen Hochzeitsvorbereitungen zu lesen – das muss sicher eine total spannende Zeit sein. Geniess Sie!

    Liebe Grüsse, Sonja
    http://littlewhitepages.ch

    • lifestyledbys
      05/09/2017 / 7:47

      Danke dir liebe Sonja! Wir werden die Zeit geniessen, denn Vorfreude ist ja bekanntlich die schöne Freude 🙂

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