Safari in Tansania & relaxte Stunden auf Sansibar

Weisse Strände, türkisblaues Meer und wir liegen entspannt mit einem Cocktail auf der Liege während uns die Sonne auf den Bauch scheint – genauso hatten wir uns diesen dritten und letzten Teil unserer Afrika Reise vorgestellt. Bevor es allerdings soweit war, haben wir uns 7 Tage lang auf den Weg zu einem der sieben höchsten Gipfel der Welt gekämpft, wie ich euch in diesem Beitrag berichtet habe und auf einer 2-tägigen Safari Elefanten, Zebras, Giraffen und Co. in ihrer freien Wildbahn gesehen. Klingt nach der idealen Mischung für einen Urlaub? Das war es auch!

Safari im Tarangire Nationalpark

Der Tarangire Nationapark ist wie der Lake Manyara Nationalpark einer der kleineren Parks in Afrika und liegt im Norden Tansanias. Der Tarangire Nationalpark ist vor allem für seine große Elefantenpopulation bekannt und so haben wir am ersten Tag der Safari viele Dickhäuter inklusive ihrer süßen Babys zu sehen bekommen. Wer viele Tiere sehen möchte, sollte wie wir kurz nach der Regenzeit nach Tansania fliegen. Die Gräser und Büsche sind noch nicht sehr hoch gewachsen und geben den Blick auf die wilden Tiere frei. Mit dabei waren unter anderem Zebras, Gnus, Imaplas, Affen und Strauße. Das Glück war auf unserer Seite und so konnten wir aus der Ferne sogar einen Leoparden beobachten. 

Der Lake Manyara Nationalpark

Der zweite Teil unserer Safari führte uns in den Lake Manyara Nationalpark. Wie der Name schon vermuten lässt, besteht der Großteil des Parks aus einem See. Deshalb findet man dort neben Wasserbüffeln auch über 400 verschiedene Vogelarten und einige Nilpferde. Wir haben geduldig gewartet und die Augen offen gehalten. Am Ende hatten wir aber leider kein Glück und konnten keine Hippos entdecken. Entschädigt wurden wir dafür unter anderem von einem Wasserbüffel, unzähligen Vögeln und einer Elefantenfamilie. Weil sich die Landschaft mit vielen Büschen und Bäumen deutlich von der des Tarangire Nationalparks unterscheidet, war es weit aus schwerer Tiere in der Ferne zu entdecken. Raubkatzen sehen so auch schwerer ihre Beute und deshalb klettern sie auf Bäume, um einen bessern Überblick zu haben. Am Ende des Tages haben uns die am Straßenrand parkenden Jeeps der anderen Touristen genau darauf aufmerksam gemacht. Gut versteckt lag einige Meter über dem Boden ein Leopard auf einem Baum. Auch wenn wir nicht alle der Big Five gesehen haben, war es doch eine tolle Erfahrung die wilden Tiere in ihrem natürlichen Lebensraum zu sehen. 

 

Sansibar & Stone Town

Wer den höchsten Berg Afrikas besteigt und sich auf die Spuren wilder Tiere begibt, darf auch entspannen. Deswegen haben wir uns am Ende der Reise sehr auf die Tage auf Sansibar gefreut. Übernachtet haben wir im Bluebay Beach Resort, aber dazu später mehr. Damit die Woche auf der afrikanischen Insel allerdings nicht total faul endet, durfte ein Ausflug nach Sansibar-Stadt also nicht fehlen. Stone Town ist der älteste Stadtteil von Sansibar-Stadt und gehört zum Unesco-Weltkulturerbe. Als wir allerdings die ersten Schritte durch die historischen Gassen gemacht haben, waren wir schockiert. Begrüßt wurden wir nämlich von zerfallenen Häuser, Müll und jeder Menge Schutt. Je länger wir allerdings durch die Altstadt schlenderten und uns über die Geschichte informierten, desto mehr konnten wir aber den Charme der Altstadt spüren. Auch wenn viel Vorstellungsvermögen notwendig ist, sind die schmalen Gassen in Stone Town doch sehr beeindruckend. Beeindruckend und wunderschön war auch der Sonnenuntergang, den wir am Ende unseres Ausflugs in einer kleinen Bar beobachtet haben. 

 

Bluebay Beach Resort am Kiwengwa Beach

Eine eigene Terrasse mit Meerblick, Cocktails, Strand und Palmen – diese wenigen Worte treffen unseren Aufenthalt im Bluebay Beach Resort ziemlich gut. Die Hotelanlage liegt direkt am Meer des Kiwengwa Beach und so hat man von den meisten Bungalows einen direkten Blick auf den Strand. Die gesamte Hotelanlage ist sehr weitläufig und offen gestaltet. So lässt sich beim Frühstück am Morgen bereits der Blick auf den Pool und das Meer geniessen. Allerdings nur, wenn man zwischen den vielen Köstlichkeiten Zeit dafür hat. Morgens wurden wir mit Omelette, frischen Früchten, Müsli und Pancakes verwöhnt. Dieser perfekte Start in den Tag konnte nur von einem Spaziergang am weissen Strand mit den Füßen im türkisblauen Meer gesteigert werden.

Die Wetterbedingungen mit viel Wind sind vor allem für Kite-Surfer ideal. Wir haben uns nach der ereignisreichen Reise aber gegen viel Action entschieden und daher die meiste Zeit mit Musik, einem guten Buch und einem Cocktail in der Hand genossen. Viel zu schnell, wie die Tage am Strand, die wir bei einem guten Dinner und einem anschliessenden Cocktail ausklingen haben lassen, war unser Urlaub dann nach 17 Tagen auch schon wieder zu Ende. Nicht nur die Erfahrung auf dem Kilimanjaro, auch die freundlichen Menschen und die ursprüngliche Schönheit des Landes haben uns tief berührt. Deshalb steht schon heute fest: wir werden wieder kommen! 

 

Bye, Bye Tansania – see you soon! 

 

 

 

4 Kommentare

    • lifestyledbys
      28/09/2017 / 13:06

      Oh ja das war sie! Wir werden auf jeden Fall nochmal zurück kommen und auch ein paar Tage länger Safari machen. Absolut empfehlenswert 🙂

  1. 19/09/2017 / 9:36

    Liebe Sabrina – die Bilder von der Safari sind einfach wunderschön. Eine Safari steht auch noch auf meiner To Do Liste, die Tiere sind einfach so beeindruckend.

    Alles Liebe, Sonja <3
    http://littlewhitepages.ch

    • lifestyledbys
      19/09/2017 / 10:57

      Ich kann es definitiv empfehlen! Das nächste Mal möchte ich dann gern in so einer Lodge im Park schlafen und auch mal zu Fuß den Park erkunden. Das ist sicher auch spannend…

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