Time flies but you`re the pilot

Vorne weg sei gesagt: jeder Tag hat nur 24 Stunden. Das weiß doch jeder? Eigentlich, denn bei einigen unserer Mitmenschen scheint mancher Tag mindestens doppelt so lang zu sein. Nirgends wird dieses Gefühl deutlicher, als in den sozialen Netzwerken. Immer top gestylt, immer ein voller Kühlschrank, um jederzeit das perfekte Avocadobrot anzurichten, dazwischen noch einige Mails beantworten und auch eine super effektive Fitnesssession darf nicht fehlen. Auch wenn das nur der gekonnt inszenierte Ausschnitt eines Lebens ist, fühlen wir uns deswegen dennoch hin und wieder unwohl. Wie schaffen die das? Wie schaffen die das, wo bei mir doch gerade ein einzelnes Marmeladenglas im Kühlschrank verwaist und den unbeantworteten Mails nach zu urteilen, noch Sommer ist? 

To do Listen schreiben, einen Kalender führen, Prioritäten setzen – all diese vermeintlich einfachen Tipps springen uns sofort entgegen, wenn wir uns auf die Suche nach dem Erfolgsrezept namens Zeitmanagement machen. Ginge es nur darum to do Listen zu schreiben, wäre ich die Königin des Zeitmanagements. Zurzeit gibt es gleich vier parallel: Job, Hochzeit, Blog und sonstiger Privatkram, der erledigt werden will. Dabei sei gleich am Rande erwähnt, dass ich glaube, dass es normal ist mehr Pläne als Zeit zu haben. Wir streben eben einfach immer nach mehr und dorthin sollen uns die vielen to do`s bringen. Wir wollen nicht nur Aufgaben abarbeiten, sondern besser werden. Fitter, erfolgreicher, zufriedener. Wichtig ist nur, dass uns die vielen Dinge nicht erschlagen und vor allem, dass wichtige Aufgaben zuerst erledigt werden. Deshalb ist Prioritäten setzen wohl der Tipp, den ich aus all den Zeitmanagement Ratgebern mitnehme.

 

Prioritäten setzen

„Nobody is to busy, it`s just a matter of priorities” ist die Quote, die mich in den letzten Jahren immer wieder begleitet hat. Dann wenn „Freundinnen“ in einem halben Jahr keinmal Zeit finden sich zu melden. Oder wenn mein Chef mir erklärt, das Personalgespräch sei mal wieder verschoben. Fakt ist, dass diese Punkte auf ihrer (imaginären) to do Liste einfach nicht an oberster Stelle stehen. Das heißt nicht, dass wir sie jetzt auch an das Ende der Prioritätenliste verbannen sollen. Nur, dass auch wir gut überlegen was uns WIRKLICH wichtig ist. Wofür lohnt es sich Zeit zu investieren? Weil wir in einer Gesellschaft leben, in der Geld und Verantwortung eine große Rolle spielen, ist die oberste Priorität für fünf Tage der Woche ganz klar: der Job. Was uns dann noch von unserer Zeit bleibt, ist die Freizeit. Der kostbarste Teil unserer Zeit. Und genau in dieser Zeit wollen wir die meisten Dinge tun. Immer wieder reicht mir die Zeit nicht und ich verschiebe Dinge um einen Tag und wieder um einen Tag. Warum? Jecky hat mir vor kurzem in einem ähnlichen Beitrag auf wantgetrepeat.com die Augen geöffnet: weil ich mir nie bewusst gemacht habe, wie viel Zeit die einzelnen Aufgaben wirklich in Anspruch nehmen. Kurz einkaufen gehen, danach den Blogpost für Morgen fertig schreiben, etwas kochen und einen schönen Abend mit meinem Freund verbringen? Zu viel für die wenigen Stunden, die nach Feierabend noch verfügbar sind! Darum ist es wichtig nicht nur die Prioritäten und damit die Reihenfolge der Dinge, die erledigt werden sollen, festzulegen. Wir müssen uns auch bewusst machen, wie viel Zeit wir benötigen, um uns einem Thema zu widmen. 

Ablenkung? Nein danke!

In der Theorie klingt das immer einfach. In der Praxis sind wir meistens dann doch zu abgelenkt. Auf der Arbeit braucht der Kollege noch dringend meine Hilfe und einmal möchte ich noch kurz Facebook, Instagram und Co. checken. Aus diesem „kurz“ wird schnell doch lange und wieder ist ein Tag vorbei. Darum ist es wichtig sich zu fokussieren. Du hast eine Aufgabe auf dem Tisch, die den ganzen Tag deine volle Konzentration in Anspruch nehmen wird? Leg das Handy beiseite, schließe deinen Mailaccount und vor allem: sag NEIN. Nein, wenn ein Kollege dir (seine) Arbeit aufdrücken will. Was im Berufsleben funktioniert, lässt sich eben so gut auf das Privatleben anwenden. Eine Bekannte will dir zum wiederholten Mal etwas von ihrer On/Off Beziehung vorjammern? Sag Nein! Das spart Zeit und hilft ihr vielleicht sich dem Problem wirklich zu stellen, statt nur zu jammern. Auf den ersten Blick klingt das ziemlich egoistisch und berechnend. In gewisser Weise ist das auch so gemeint. Sich auf seine Ziele und Aufgaben fokussieren, erfordert ein gewisses Maß an Egoismus. Meiner Meinung nach ist das das Rezept erfolgreicher Menschen: fokussiert und konzentriert arbeiten und sich nicht von jeder Kleinigkeit ablenken lassen.  

Zum Glück gibt es jede Menge schöner Accessoires, die uns das Organisieren erleichtern. Mit einem schönen Kalender und einem tollen Kugelschreiber plant es sich schöner. Dank meiner Paul Rich Watch ist mein Handgelenk nicht nur schön geschmückt, sondern ich habe die Zeit auch immer im Blick. Doch der Blick auf die Uhr kann uns auch unter Druck setzen. Daher ist es manchmal ratsam all die Tipps zu vergessen, die to do Listen beiseite zu legen und einfach zu leben, denn: the bad news is time flies, the good news is you`re the pilot. *

 

Welche Tipps und Tricks habt ihr für ein besseres Zeitmanagement?

 

 

 

 

 

*in Zusammenarbeit mit Paul Rich Watches. Spart 10% mit dem Code styledbys10.

 

 

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4 Kommentare

  1. 20/11/2017 / 22:52

    Hi liebe Sabrina
    Toller Beitrag! Irgendwie scheint es so, dass sich Ende Jahr die meisten Menschen mit der Zeit beschäftigen. Habe auch gerade einen kleinen Beitrag dazu geschrieben. Es erstaunt mich immer wieder wie schnell manchmal die Zeit an einem vorbeigeht, eigentlich möchte man so vieles erledigen und erleben und schon sind wieder 2 Monate vergangen. Ich glaub man muss sich im Alltag den kleinen Dingen bewusster werden und sich auf weniger Dinge fokussieren.
    Wünsche Dir einen schönen Abend!
    xx Romana | http://www.fouraway.ch

    • lifestyledbys
      21/11/2017 / 15:19

      Liebe Romana, da hast du wohl recht. Mir sind auch ähnliche Beitrage auf anderen Blogs begegnet. Das hat vermutlich wirklich damit zu tun, dass wir uns jetzt bewusst machen, dass das Jahr bald zu Ende ist. Das erweckt den Eindruck, dass die Zeit abgelaufen ist. Zumindest für dieses Jahr. Drum finde ich deinen Tipp auch gut: kleine Dinge bewusst machen. Das tun wir leider viel zu selten. Lg, S.

  2. 16/11/2017 / 8:50

    Liebe Sabrina,

    ich denke, ein bisschen Egoismus ist immer gesund auch wenn das doof klingt. Aber bevor man sich selbst mit einem vollen Zeitplan kaputt macht, ist es besser egoistisch zu sein.
    Manchmal hat man z.B. auch keinen Kopf für das Gejammere von Freunden (bzgl. Liebeskummer), weil man halt andere (wichtigere) Dinge im Kopf hat. Und wenn die Freunde dies nicht verstehen, dann würde ich an der Freundschaft zweilfeln (habe ich erst eben hinter mir und durch sowas eine Freundin verloren). Manchmal ist da so.
    Mehr Vorschläge für besseres Zeitmanagement habe ich leider nicht parat, aber ich denke mit der Kalenderführung und den To-Do-Listen macht man nichts falsch. 😉

    Viele Grüße, Marie.

    • lifestyledbys
      16/11/2017 / 9:20

      Liebe Marie, es freut mich, dass du mir mit deinem Kommentar zustimmst. Manchmal bin ich leider nicht egoistisch genug und versuche immer allen anderen zu helfen. Das kostet oft viel Zeit, die ich manchmal gerne für mich nutzen würde. Aber das kann ja ein guter Vorsatz für die Zukunft sein ;). Lg und einen schönen Tag, Sabrina

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